Imaginierte Gemeinschaften - Identität in den Geschichtswissenschaften

Mittwoch, 9. Oktober 2019 12:15 - 14:00, Hotel Drachenburg & Waaghaus
Referenten: PD Dr. Martin Rempe, Historiker

Martin Rempe ist Historiker. Er forscht, lehrt und schreibt zur deutschen, europäischen und afrikanischen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Sozialgeschichte der Musik und in der Geschichte des Kolonialismus und der Dekolonisierung. Rempes laufendes Buchprojekt, das auf seiner Ende 2017 abgeschlossenen Habilitation fusst, widmet sich den Arbeits- und Lebenswelten von Musikern in Deutschland und zeichnet den Wandel in diesem Berufsfeld zwischen 1850 und 1960 nach. Sein erstes Buch befasst sich mit den Mechanismen und Auswirkungen der Entwicklungszusammenarbeit zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und dem Senegal. In dieser wie in vielen weiteren Veröffentlichungen von Rempe stehen transnationale und globalgeschichtliche Perspektiven im Vordergrund. 

Im Wintersemester 2018/19 vertrat Martin Rempe die Professur für Außereuropäische Geschichte an der Universität Freiburg. Im Sommersemester 2018 vertrat er die Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Konstanz. Rempe hat Geschichte, Politikwissenschaft und Europarecht in Berlin und Strasbourg studiert.

Martin Rempe lebt in Kreuzlingen. Er wird für uns das Thema Identität aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive beleuchten.